„VINYL (oder Tod eines Babyboomers)"

von Kerkhof / Apke

Premiere: September 1998 im Theater am Halleschen Ufer, Berlin "Vinyl ... (Remix)": Februar 1999 im Theater am Halleschen Ufer, Berlin

Mit:
Magdalene Artelt
 
Thomas Chemnitz
 
Christian Fischer / Pier Niemann
 
Joachim Ofner
 
Cecilia Lutta / Hürdem Riethmüller
 
Michael Schenk / Andreas Petri 

Inszenierung:
Ingo Kerkhof
Text:
Fred Apke & Ensemble
Choreographie:
Krystyna Plachetka
Ausstattung:
Anne Neuser
Dramaturgie:
Herwig Engelmann
Lichtdesign:
Markus Keusch
Regieassistenz:
Susanne Abel

 

Sechs Personen treffen sich zur Beerdigung eines gemeinsamen Freundes. Die letzten 12 Jahre ist man einander aus dem Weg gegangen. Zu sagen hat man sich nicht mehr viel, doch je tiefer die Gräben werden, umso dringender wird jeder Versuch, sie zu überwinden. Hänseleien, Täuschungen, Geständnisse und gegenseitige Entblössungen bestimmen den Verlauf einer Leichenschmaus-Party. So endet die Freundesandacht bei der eigenen Biographie, dem Sinnen über vertane Chancen, verstaubter Visionen und der Vergänglichkeit des Lebens.
"Vinyl" ist ein Stück über jene heutigen Mittdreissiger, die "Spiegel“ und "Zeit“ gerne als "verlorene Generation“ etikettieren: als ewige Studenten und Selbstsucher, die von den Eltern verwöhnt, von den Jungen überrundet und von den alten 68ern niedergehalten werden.

"Vinyl" entstand in Interviews und Improvisationen, in Zusammenarbeit mit dem Autor Fred Apke. Grundlage sind die Erinnerungen und Assoziationen der Darsteller.

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